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Eine besondere Rolle spielt dabei das eigene Rechenzentrum in Frankfurt. Dort betreibt das Unternehmen eine hochverfügbare und mehrfach redundant abgesicherte Rechenzentrumsinfrastruktur, über die Kunden Cloud-Dienste und Serverleistungen nutzen können. Für viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ist das ein wichtiger Baustein, um digitale Anwendungen sicher und zuverlässig auf deutschem Boden betreiben zu können. Darunter gehören auch eigene private KI-Systeme, die vollständig im eigenen Rechenzentrum betrieben werden. Dadurch bleiben sensible Unternehmens- und Kundendaten innerhalb der eigenen Infrastruktur und müssen nicht an externe oder internationale KI-Anbieter weitergegeben werden. Unternehmen behalten so die volle Datensouveränität und können Prozesse in allen Branchen unabhängig vereinfachen sowie Abläufe digitalisieren. Das Ziel ist hier klar im Vordergrund, die Kundendaten zu schützen und die Vorteile der künstlichen Intelligenz sicher und datenschutzkonform anzubieten. 

Beim Besuch wurde auch deutlich, wie stark das Thema IT-Sicherheit inzwischen in den Mittelpunkt rückt. Im Erdgeschoss des Unternehmens entsteht derzeit ein sogenanntes Security Operation Center, kurz SOC. Dahinter verbirgt sich eine Art Leitstelle für IT-Sicherheit: Dort werden Systeme und Netzwerke überwacht, mögliche Angriffe oder Auffälligkeiten früh erkannt und bei Bedarf Gegenmaßnahmen eingeleitet. Wichtig ist dabei, dass diese Überwachung nicht allein durch Computer erfolgt, sondern durch Fachleute, die Warnmeldungen einordnen, verdächtige Vorgänge bewerten und im Ernstfall gezielt reagieren können. 

Neben dem technischen Angebot spielt für QDNA.IT auch die Ausbildung eine wichtige Rolle. Das Unternehmen bildet in verschiedenen Bereichen aus, darunter Fachinformatik, kaufmännische Berufe und Büromanagement. Über alle Lehrjahre hinweg sind stets vier bis fünf Auszubildende im Unternehmen beschäftigt.  

Im Gespräch mit der Geschäftsführung sprach Bürgermeisterin Stephanie Bartsch auch über die Herausforderungen der Digitalisierung in Kommunen. Themen wie verlässliche IT-Strukturen, sichere Datenverarbeitung und funktionierende digitale Prozesse spielten dabei eine wichtige Rolle. Der Besuch habe gezeigt, wie viel Know-how in diesem Bereich inzwischen auch direkt vor Ort in Renchen vorhanden sei. „QDNA.IT ist ein gutes Beispiel dafür, wie innovative Unternehmen Zukunftsthemen in unsere Stadt bringen“, sagte Bürgermeisterin Bartsch. Besonders erfreulich sei, dass das Unternehmen auch in Ausbildung investiere und damit Fachkräfte von morgen fördere. 

Zum Abschluss dankte Bürgermeisterin Bartsch der Geschäftsführung für die offenen Einblicke in das Unternehmen und wünschte QDNA.IT für die weitere Entwicklung am Standort Renchen viel Erfolg.