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Am Freitag werden die Besuche der Kommission abgeschlossen, so Rühe, nachmittags gegen 14 Uhr werden den teilnehmenden Gemeinden die Ergebnisse mitgeteilt. Am Dienstag, den 12. Juni 2018 konnte Siefermann die 12 Mitglieder der Landeskommission begrüßen. Konrad Rühl übernahm die Vorstellung und zeigte dabei auch auf, wer für welchen Bewertungsbereich verantwortlich ist. Mit dabei waren auch Hansjörg Haas als Leiter der Kommission auf Kreisebene, Michael Würth vom Referat Gartenbau im Regierungspräsidium Freiburg, der dort für die Durchführung des Bezirkswettbewerbs verantwortlich ist, Stefan Taxis vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Raphael Habel als stellvertretender Dezernent beim Landratsamt, der Grüße und Glückwünsche von Landrat Scherer überbrachte.

„Gemeinschaft lebenswert gestalten“, unter diesem Motto beteiligt sich Ulm am 26. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Mit einer eindrucksvollen Präsentation gab Ortsvorsteher Boldt den Mitgliedern der Landeskommission Einblicke in ein hochmotiviertes und aktives Dorf, in dem das ehrenamtliche Engagement eine herausragende Rolle spielt. Bebilderte Informationen gab es u. a. zu Bevölkerungsentwicklung und Baugestaltung, Dorfentwicklung, altersgerechtem Wohnen in der Ortsmitte, zum Tourismus und zu traditionellen Veranstaltungen, zu einem sehr lebendigen Vereinsleben und zu einer Vielzahl von Projekten, in die sich die Bevölkerung mit einbringt. Auch die Vorbereitungen auf das 950-jährige Bestehen, das 2020 gefeiert wird, wurden aufgezeigt. In Räumen der Ortsverwaltung waren Dokumente und Bilder zur Ortsgeschichte, zur Ortsentwicklung und zu Umweltprojekten ausgestellt.

Es folgte ein Rundgang durch den Ortskern. Hier stellte Bernhard Schindler die Kleindenkmäler an der Kirche vor, über die Aktivitäten des Baufördervereins berichtete Otmar Bürger. Einen sehr tiefen Eindruck hinterließ das Pfarrmättle, wo Maria Vogt von den rund 160 Arten von Kräutern erzählte und mit einem Getränk und Brotaufstrichen auch Kostproben der vielseitigen Verwendbarkeit bereithielt. Dann ging es per Bus zu weiteren Sehenswürdigkeiten von Ulm, die Roland Boldt im Vorbeifahren erläuterte. Am buddhistischen Zentrum zeigte Sabine Teuber den Stupa und berichtete von der vorbildlichen Aufnahme und vom Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft. Am Kaier-Spielplatz vorbei ging es zum Hochbehälter mit seiner herrlichen Aussicht auf den Ort und in die Rheinebene. Revierleiter Clemens Rottler erläuterte am Gaishalderundweg die gelenkte Sukzession in diesem ehemaligen Obstbaubereich. Zur Abschlussbesprechung ging es dann ins „Ulmer Wohnzimmer“, der Ullenburghalle, die vor Jahren mit 5000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden von der Obsterfassung zu einer Festhalle umgebaut wurde. Der Zeitplan der Begehung wurde wieder genau eingehalten – vor allem dank Stefan Baudendistel, der mit der Original-Glocke des früheren „Ulmer Dorfbotts“ immer wieder einen zeitlich notwendigen Ortswechsel zur nächsten Besichtigungsstation einläutete.

Vorbereitung für die Kommission "Landeswettbewerb"