Startschuss für die Sanierung im Gewerbegebiet: Renchen macht die „Schwarzwaldstraße“ zukunftsfähig
Lange geplant, jetzt geht es los: Die Stadt Renchen startet am 16. März 2026 mit der umfassenden Sanierung der Schwarzwaldstraße sowie der Johann-Keller- und Robert-Bosch-Straße. Damit setzt die Stadtverwaltung ein zentrales Infrastrukturprojekt um, das in den vergangenen Jahren intensiv im Gemeinderat und mit den ansässigen Unternehmen abgestimmt wurde. Den Zuschlag für die Bauausführung erhielt die Fachfirma Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. aus Biberach.
Umfassende Modernisierung der Infrastruktur Das Projekt geht weit über eine reine Oberflächensanierung hinaus. „Wir reparieren hier nicht nur Schlaglöcher, sondern machen das gesamte Gewerbegebiet fit für die kommenden Jahrzehnte“, erklärt Bürgermeisterin Stephanie Bartsch. Neben der Fahrbahnerneuerung werden die Wasserversorgung, das Kanalnetz und die Straßenbeleuchtung modernisiert und neu dimensioniert.
Im Vorfeld wurde auch die Realisierung eines Radwegs geprüft. Aufgrund der begrenzten Straßenbreite und um keine wertvollen Gewerbeflächen beanspruchen zu müssen, wird der Radverkehr jedoch weiterhin sicher über das bestehende Nebenstreckennetz geführt.
Bau in sieben Phasen für minimale Einschränkungen
Um den Betrieb der ortsansässigen Firmen so wenig wie möglich zu stören, wurde in enger Abstimmung mit den Unternehmen ein detaillierter Bauzeitenplan entwickelt. Die Maßnahme ist in sieben Bauabschnitte unterteilt.
- Start am 16.03.: Verlegung einer neuen Wasserleitung zwischen dem Kreisverkehr Süd und der Johann-Keller-Straße (Fahrbahnverengung, keine Vollsperrung).
- Nach Ostern: Beginn der Arbeiten in der Johann-Keller-Straße unter Vollsperrung, wobei die Erreichbarkeit für Kunden und Lieferanten gewahrt bleibt.
- Ausblick: Die weiteren Abschnitte folgen sukzessive. Eine komplette Sperrung der Zufahrt von der B3 wird erst ganz am Ende der rund zweijährigen Bauzeit für wenige Wochen notwendig sein.
Ein Meilenstein für den Wirtschaftsstandort
Die Stadt rechnet mit einer Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Anfang 2028. Diese Tiefbaumaßnahme war ein lang ersehnter Wunsch der Anlieger und des Gemeinderats. Als das Millionenprojekt vor rund fünf Jahren in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen wurde, ging es umgehend mit der Grundlagenermittlung los. Gemeinderat und Verwaltung haben sich in den darauffolgenden Jahren in mehreren Gemeinderatsitzungen intensiv mit der Planung befasst.
„Dass wir nun trotz der technischen Komplexität eine Lösung gefunden haben, die den Wirtschaftsverkehr weitestgehend fließen lässt, ist ein starkes Signal für unseren Standort“, so Bürgermeisterin Bartsch abschließend.