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Fasnachtsbrauchtum in der Kita

Ohne Angst die Fasnacht genießen: Jetzt bekamen die Kinder der Kindertagesstätte Erlach einen Blick hinter die Masken und lernten das Brauchtum etwas näher kennen, damit sie stressfrei Fasnacht feiern können.

Kurz vor den närrischen Tagen besuchten die Galgenberghexen und die Kibbl Schisser aus Renchen, sowie die d´Griesebeimle aus Ulm die Kindertagesstätte in Erlach, um den Kindern die Angst vor den Masken zu nehmen und ihnen etwas über den Brauchtum von Fasnacht zu vermitteln.

 „Wir wollen den Kindern das Wissen über die Fasnacht übermitteln und ihnen mit dem Besuch der Narren die Vielfalt dieses historischen Brauchtums aufzeigen“, erklärte Valeska Vetter, Leiterin der Einrichtung. „Gleichzeitig sollen die Kinder die Angst vor dem Häs verlieren, denn schließlich ist es gerade für die Jüngsten der Einrichtung immer ein wenig unheimlich, wenn sie nicht wüssten, wer oder was unter der Maske stecke.“
Ganz Mutige konnten die Holzmasken selbst ausprobieren und stellten dabei fest, dass diese ganz schön schwer sind.

Die ein- bis sechsjährigen Kinder lauschten gespannt den Geschichten, wie die Zünfte entstanden sind, woher der Name „Kibbl Schisser“ kommt und wo der Galgenberg in Renchen liegt. Interessant war, dass d´Griesebeimle sich nur zum Erhalt der Kinderfasent in Ulm gegründet haben.

Am Schmutzigen Donnerstag werden sich die ortsansässigen Mörchwaldhexen den Kindern aus der Kita vorstellen und närrische Spiele anbieten, bevor es weiter zum Rathaussturm geht.