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Bau eines Hochbeetes

Kleine bauen Großes

Mit Eifer waren Max, Aaron, Marius, Raul, Jakob, Antonia und Carolin bei der Sache, als es hieß ein Hochbeet für den Hof der Kindertagesstätte zu bauen und zu bepflanzen. Durch Beobachtungen konnte Iris Börsig, Anerkennungspraktikantin der Einrichtung, erkennen, dass Bauen von sehr großem Interesse bei der Projektgruppe war und nahm dies als Idee für ihre Facharbeit, zum Ausbildungsende, als Thema. Auch der Elternbeirat unterstützte das Projekt mit einer Spende aus der Elternkasse.

Auch mal etwas bauen, was stehen bleibt, was Bestand und Nutzen hat, war den Kindern und der angehenden Erzieherin sehr wichtig. Von Anfang an dabei waren die kleinen Handwerker bei der Planung des Hochbeetes und Abmessungen im Garten der Kita. Eines der Highlights war der Besuch eines Baumarktes, in dem vom Holz bis hin zur Schraube alles eingekauft wurde, und der Besuch einer nahegelegenen Gärtnerei, wo verschiedene Setzlinge wie Tomaten, Kohlrabi, Himbeeren, Paprika, Gurken und Andenbeeren erworben wurden. Und dann hieß es „Ran an die Muskelkraft“… und Boden ausheben, Hölzer sägen, lasieren, zusammen bauen und schließlich das Ganze mit Muttererde füllen.

Das fertig angelegte Hochbeet war für die Kinder eine sinnesreiche Erfahrung, denn alle Sinne wurden angesprochen. Tasten, Riechen, Hören, Sehen mussten gleich zum Einsatz gebracht werden, und der letzte Sinn das Schmecken muss nun noch durch fürsorgliche Pflege ein bisschen auf sich warten, bis Tomate und Co auf dem Frühstücksbuffet landen.