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Hohe Gewinnbeteiligungen für EWO-Kommunen

Hohe Gewinnausschüttungen konnten die beiden Geschäftsführer des Energiewerk Ortenau (EWO), Klaus-Peter Mungenast und Udo Huniar, den sieben EWO-Kommunen in der jüngsten Gesellschafterversammlung ankündigen.
Nachdem sich die sieben EWO-Kommunen Achern, Kappelrodeck, Oppenau, Renchen, Rheinau, Sasbach und Sasbachwalden über die EWO-Beteiligungsgesellschaft und teilweise auch noch zusätzlich ergänzend direkt an badenova zum 01.01.2013 beteiligt hatten, fließen für das erste Geschäftsjahr 2013 jetzt die Dividenden.
Auf dem Konto der in der EWO-Beteiligungsgesellschaft zusammengeschlossenen sieben Kommunen konnten für das Jahr 2013 insgesamt 1.702.000 Euro verbucht werden. Darüber hinaus wurden nochmals direkt an die Kommunen für deren unmittelbare Beteiligung 205.000 Euro ausgezahlt. Da die sieben Kommunen eine Beteiligung an den kommunal beherrschten Energieversorgungsunternehmen EWM und badenova der Gründung eigener und im Zweifel ineffektiver Netzgesellschaften vorgezogen haben, mussten auch keine Rückstellungen gebildet werden, sondern die gesamte Dividende in Höhe von über 1,9 Mio. Euro steht zur Verfügung.  

Die beauftragten Wirtschaftsprüfer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft OTR  - Ortenauer Treuhand GmbH - bestätigten in ihrem Prüfbericht, dass die Darstellung und Beurteilung der Lage der EWO-Beteiligungsgesellschaft und die prognostischen Angaben zutreffend und plausibel seien. Mit der im November 2012 gegründeten Gesellschaft haben die sieben EWO-Kommunen ausweislich der Bestätigung durch den Wirtschaftsprüfer Vermögen in Höhe von 28,319 Mio. Euro für die Kommunen geschaffen.   Die Wirtschaftsprüfer bescheinigen der EWO-Beteiligungsgesellschaft eine ausgewogene Kapitalstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 64 Prozent. Da der verbleibende Kapitalaufwand sehr zinsgünstig über zwei Darlehen finanziert werden konnte und durch Zinsbindungen von 10 beziehungsweise 30 Jahre eine hohe Sicherheit geschaffen worden ist, erzielen die Kommunen, so Geschäftsführer Klaus-Peter Mungenast, eine hohe Eigenkapitalverzinsung zwischen 8 und 10 Prozent mit ihren Beteiligungen an EWM und badenova.

Nach Abzug des Schuldendienstes der EWO-Beteiligungsgesellschaft kann die EWO-Beteiligungsgesellschaft an die Kommunen noch im Juli eine Abschlagszahlung in Höhe von 690.000 Euro auszahlen.   Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Oberbürgermeister Klaus Muttach aus Achern gab sich zufrieden, dass mit der Beteiligung die sieben Kommunen ein hohes werthaltiges Vermögen geschaffen haben, was die Eigenkapitalstruktur und damit die finanzielle Situation der Kommunen deutlich verbessere. Darüber hinaus werden bereits jetzt, obwohl noch Schuldendienst für die teilweise notwendige Fremdfinanzierung geleistet werden muss, hohe Dividendenauszahlungen möglich, was die sieben EWO-Kommunen finanziell stärkt und die Wahrnehmung kommunaler Aufgaben erleichtert. Die Kommunalvertreter können sich bei dem eingeschlagenen Weg bestätigt fühlen.