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Der Kreuz- und Bildstockweg Renchen-Ulm wurde auf Grundlage folgender Bücher erstellt:
„Kreuze & Bildstöcke – Ulm bei Renchen“,
Max Dugrillon, 2014
„Lebendige Zeugen der Vergangenheit – Kleindenkmäler im Raum Renchen“, Ludwig Huber, 1991 

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Weitere Inhalte für den Kreuz- und Bildstockweg
Renchen-Ulm werden bald hinterlegt.

Kreuz- und Bildstockweg Renchen-Ulm

Wegkreuze, Bildstöcke und Gedenksteine in Ulm sind lebendige Zeugen der Vergangenheit. Seit Jahrhunderten sind sie Bestandteil der heimischen Kultur und ihrer bewegten Geschichte. Die Motive zur Entstehung liegen meist in der tiefen Religiosität unserer Vorfahren begründet. Not, Unglück, Krankheit und Tod, ein Gelübde, Sühne, Ehrerbietung, aber auch Dankbarkeit veranlassten die Menschen zur Stiftung. Vieles weist über den engen Rahmen der Heimat- und Familiengeschichten hinaus und stellt Verknüpfungen mit den Ereignissen der letzten Jahrhunderte her.

Weit über 30 Kleindenkmäler stehen auf der Gemarkung Ulm. Den Zeitzeugen aus vergangenen Tagen begegnet man an Wegrändern, Vorgärten, Mauern oder Wegkreuzungen. Nur wenige Einheimische kennen den Ursprung ihrer Entstehung und die einzelnen Schicksale, die sich dahinter verbergen.
Das älteste Kleindenkmal, ein Sühnekreuz aus dem Jahr 1477, gehört zu den drei ältesten in der Ortenau. Der jüngste Bildstock steht im Kräutergarten (Pfarrmättle) der St. Mauritiuskirche und wurde 2010 errichtet.

Mit dem Kreuz- und Bildstockweg Renchen-Ulm war es den Initiatoren unter der Federführung von Bernhard Schindler (Renchen-Ulm) ein Anliegen, die Kleindenkmäler aus ihrer Anonymität zu heben und sie interessierten Spaziergängern sichtbar zu machen.
Drei unterschiedliche Wegstrecken stehen zur Verfügung. Über einen QR-Code können nähere Informationen zum jeweiligen Standort abgerufen werden. Alle drei Routen stehen zudem als GPX-Download zur Verfügung.

Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle den vielen ehrenamtlichen Helfern, die die Kleindenkmäler pflegen und die Anlagen Jahr für Jahr liebevoll herrichten. Dank gilt auch denen, die mit viel Engagement zum Entstehen des Kreuz- und Bildstockweges beigetragen haben.
Wir bedanken uns bei den Autoren Max Dugrillon (Achern-Mösbach) und Ludwig Huber (Rektor a.D., Oberkirch) für ihre fundierte Forschungsarbeit und die Überlassung zugunsten dieses Themenweges.

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