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Ulm feierte Fest des Kirchenpatrons Sankt Mauritius

 Seit vielen Jahren ist das "Ulmer Fest" eine harmonische Verbindung aus kirchlicher und weltlicher Feier. Die Pfarrgemeinde feierte mit einem Gottesdienst und einer Prozession das Fest ihres Kirchenpatrons Sankt Mauritius, außerdem hielten örtliche Vereine und die Gastronomie an diesem Wochenende den vielen Besuchern aus nah und fern eine bunte Mischung aus kulinarischen Spezialitäten, Unterhaltung, Jahrmarkt und Aktivitäten für Kinder bereit.

Der Samstagabend brachte mit dem Fassanstich den Festauftakt. Bei kühlem Herbstwetter hatten sich neben Ortsvorsteher Roland Boldt und Mitgliedern des Ortschafts- und Gemeinderates auch zahlreiche Besucher beim Zelt auf dem Feuerwehrparkplatz eingefunden. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Seniorenkapelle des Musikvereins Ulm, die unter Leitung von Dirigent Manfred Bergmaier stimmungsvolle Blasmusik zum Vortrag brachte.

Ortsvorsteher Roland Boldt freute sich über den guten Besuch und hieß die Besucher willkommen. "Wir erleben derzeit ein tolles Jahr", betonte er und lobte das ehrenamtliche Engagement und den Gemeinschaftssinn im Ort, wodurch erreicht wurde, dass Ulm Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" wurde und Baden-Württemberg im kommenden Jahr auf Bundesebene vertritt. Es folgte der Fassanstich, den der Ortsvorsteher gemeinsam mit Elisabeth und Gustl Bauhöfer vornahm.  Er klappte wieder problemlos, das "Oktobergold" wurde anschließend als Freibier an die Festbesucher verteilt. Nach dem Fassanstich wurden die Schlemmerstände der örtlichen Vereine geöffnet, der Vergnügungspark war natürlich auch in Betrieb. Nach der Seniorenband sorgte dann abends Jochen Kupferer für die musikalische Unterhaltung der Festbesucher.

Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen, den Pfarrer Herbert Faller gemeinsam mit Diakon Klaus-Peter Roth zelebrierte, wurde vom Kirchenchor Ulm unter Leitung von Ellen Krämer mit Chören aus der Messkomposition „Soweit der Himmel ist“ von Alfred Hochedlinger musikalisch mitgestaltet. Nach dem Gottesdienst folgte angeführt vom Musikverein unter Dirigent Alfred Hann eine kurze Prozession durch den Ort. Anschließend weihte Pfarrer Herbert Faller auf dem Kirchplatz den neuen MTU (Mannschaftstransportwagen) der FFW Ulm ein. Der Spielmannszug Renchen unter Leitung von Ute Weber umrahmte die Zeremonie musikalisch.

Bei windigem, unbeständigem Herbstwetter herrschte am Sonntagnachmittag beim traditionellen "Ulmer Fest" Hochbetrieb. Die örtlichen Vereine und die Gastronomie hatten einiges zu bieten, sowohl im Hinblick auf das Festprogramm als auch auf die Bewirtung der Besucher. Am Kirchplatz hatte die Landjugend ein "Kinderparadies" aufgebaut, hier gab es interessante Spiele, eine Bierkistenrutsche und vom Reitclub "Sankt Mauritius" das beliebte Ponyreiten. Im Verlauf des Nachmittags hatte die neu gebildete Jugendkapelle der Stadtkapelle Renchen und des Musikvereins Ulm unter Leitung von Alexandra Ebert ihren ersten Auftritt im Bierdorf und begeisterte die Besucher. Es folgte ein stimmungsvolles Platzkonzert des Musikvereins Fessenbach unter Dirigent Alfred Hann. Im Anschluss bot der Rock`n-Roll-Clubs "Heiße Sohle" seine akrobatisch-schwungvolle Tanzvorführung, auch die Jugendgruppe des Clubs war mit im Einsatz. Natürlich stand auch den ganzen Sonntag der Vergnügungspark der Firma Hahn zur Verfügung, außerdem hatten einige Marktstände ein buntes Angebot für die Besucher aufgebaut. Nachdem das Unwetter am Abend zu einem Ende des Festbetriebs geführt hatte, schien am Montag beim Ausklang des Ulmer Festes wieder die Sonne. Am Nachmittag gab es beim Vergnügungspark Freikarten für die Kinder. Unter dem Motto "Wie schwingt ihr den Hammer?" hatte die Landjugend einen Wettbewerb vorbereitet. Natürlich wurde an den Ständen der Vereine und in der Gastronomie noch einmal bewirtet.