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Achtung Amphibienwanderung!

22.02.2019

Milde Temperaturen über 5°C holen Frösche und Kröten aus der Winterruhe. Die Tiere wandern dann zu ihren Laichgründen, um dort ihre Eier abzulegen.  
Dabei müssen sie häufig Straßen kreuzen, um an die Seen und Tümpel zu gelangen. Hunderttausende dieser ohnehin gefährdeten Tiere kommen dabei zu Tode.
Die Tiere wandern meist bei Nacht, weil dann die Luftfeuchtigkeit höher ist als am Tag und sie nicht austrocknen.
Straßen sind für Kröten und Frösche eine Gefahr. Die Tiere werden von zu schnell fahrenden Autos überfahren oder von Scheinwerfern bei Nacht geblendet und verharren daraufhin auf dem Asphalt in der Todesfalle. Kröten etwa wandern sehr langsam und sind dadurch besonders gefährdet. Um eine Straße normaler Breite zu überqueren, braucht eine behäbige Erdkröte schon mal mehr als eine Viertelstunde. 

Liebe Autofahrer, bitte fahren Sie auf den entsprechenden Strecken vorsichtig und langsam. Schilder weisen oft auf die Tierwanderungen hin.

Brennpunkte bei uns ist die Strecke zwischen Renchen-Erlach nähe Friedhof in Richtung Renchen-Ulm. Des weitern in Renchen-Ulm beim Kaierspielplatz als auch bei der Brünnelhütte runter zum Spielplatz.