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"Ulmer Gass" wird verbreitert

02.05.2018

Auf Hochtouren läuft derzeit die Arbeit im 2. Bauabschnitt des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der Kernstadt und dem Ortsteil Ulm. Dieser Abschnitt reicht von der Einmündung der Hebelstraße bis zur Ansenbachbrücke und führt zunächst durch einen Hohlweg, wo die Straße besonders eng ist und ein PKW-Begegnungsverkehr meist nur im Schritttempo möglich war. Bei einer Baustellenbesichtigung gemeinsam mit Bauamtsleiter Dominik Feist verschaffte sich Bürgermeister Bernd Siefermann kürzlich einen Überblick zum gegenwärtigen Stand der Arbeiten, mit dabei waren Ingenieur David Nuss vom Büro Zink, der für Planung und Bauleitung verantwortlich ist sowie Polier Frank Volz von der Firma Ossola (Waldulm). Sie zeigten, wie die Straße im Hohlweg um bis zu 80 Zentimeter angehoben wird, so dass künftig die für PKW geforderte Mindestbreite von 4,75 Metern zur Verfügung steht. Auf der nördlichen Seite werden zur seitlichen Absicherung des Hangs große Granitblöcke eingebaut, die aus dem Streinbruch Ossola auf Gemarkung Renchen stammen.

 

"Ich bin sehr froh, dass diese Maßnahme jetzt angepackt und die Verkehrssicherheit in diesem Nadelöhr deutlich verbessert wird", betonte Siefermann und freute sich , dass die Arbeiten bislang so reibungslos laufen. Mit Mitte Mai wird der 2. Bauabschnitt fertiggestellt sein. Dann soll sich der restliche Ausbau der Ulmer Gasse auf dem letzten Teilstück von der Ansenbachbrücke bis zum Ortseingang Ulm anschließen. Er wird dann durch die Firma Knäble (Biberach) durchgeführt, die für diesen Bauabschnitt das wirtschaftlichste Angebot abgab und den Auftrag für 207635 Euro vom Gemeinderat erhielt.